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Bärlauch – Wilder Knoblauch

Im frühen Frühling, wenn die Gipfel noch schneebedeckt sind, können wir in den schattigen Laubwäldern mit reichen Humusböden bereits leuchtend grüne Blätter des Bärlauchs sehen. Die Felder mit dichten Bärlauchflächen deuten auf einen grünen Frühsommer hin. Man findet ihn entlang von Flüssen und Bächen, kurz gesagt, überall dort wo genügend Feuchtigkeit vorhanden ist. In den letzten Jahren treibt der Bärlauch schon ab Mitte Februar aus (Steiermark, Dolenjska),danach findet man ihn in höheren Lagen bis Ende Mai.

Laut Überlieferungen, soll er von einem Bären verzehrt worden sein, um giftige Substanzen loszuwerden, die sich im Winterschlaf in seinem Körper angesammelt hatten. Daher der lateinische Name des Bärlauchs: Allium ursinum-Bärenknoblauch. Die Leute kennen ihn auch unter anderen Namen wie: Kraut, Schlange, Storch, Waldknoblauch.

Bärlauch ist an seinen länglich, spitz zulaufend grünen Blättern zu erkennen. Der charakteristische Geruch von Knoblauch hilft uns, ihn am zuverlässigsten von ähnlichen giftigen Pflanzen zu unterscheiden: Maiglöckchen (Convallaria majus) und Herbstzeitlose (Colchicum autumnale).Ein Lebensraum mit hoher Luftfeuchtigkeit ermöglicht ein dichtes Wachstum.

Aus einer Zwiebel wachsen zwei (selten drei) saftige Blätter mit einer Länge von bis zu 25 cm und einer Breite von etwa 6 cm. Wo der Boden nahrhaft genug ist, liegen die Zwiebeln auf dem Haufen. Und wenn der Bärlauch wächst, bilden sich handflächen große Büschel.

Zwischen den Blättern taucht ein spitzer Nabel auf, der sich bis zu 40 cm hoch auf dem bloßen Stiel erhebt. Aus dem Nabel entwickelt sich ein kugelförmiger weißer Blütenstand, und plötzlich werden die grünen Teppiche schneeweiß.

Bärlauch pflücken ist ein echtes Erlebnis. Sie schlendern durch den erwachenden Frühlingswald, hören Vogelgesang, das Klopfen des Spechtes und pflücken Sträuße aus Bärlauchblättern. Am Besten zum Genießen geeignet sind Bärlauchblätter, die besser schmecken als Zwiebel oder Blüten. Selbst durch das Pflücken entsteht nur ein geringer Schaden, da nur die Blätter geerntet werden und die Pflanze sich weiterhin ungestört vermehren kann. Wenn wir jedoch Zwiebeln oder Blüten benötigen, pflücken wir nur so viel wie wir wirklich brauchen, respektvoll und sorgfältig.

Stellen Sie sicher, dass sich zwischen den Bärlauchblättern keine Blätter der giftigen Herbstzeitlose ,des weißen Germers (Veratrum album album) oder des gefleckten Aronstabs (Arum maculatum) befinden. Das Maiglöckchen ist ihm am ähnlichsten, wächst aber auf trockenen und fruchtbaren Böden. Sie können Bärlauch jedoch nicht mehr verwechseln sobald Sie ihn kennengelernt haben.

Bärlauch ist eine echte Bombe des Geschmacks und der Gesundheit. Pflücken Sie ihn mit Einsicht und genießen Sie gute und gesunde Mahlzeiten!

Bärlauch enthält viele lebenswichtige Substanzen (Vitamine, Mineralien und ätherische Öle), die den Darm reinigen und desinfizieren, den Blutdruck senken, das Kreislaufsystem unterstützen, den Cholesterinspiegel im Blut senken und bei der Regeneration helfen. Das von »biodobro» vertriebene Bärlauch-Pesto bietet alle Vorteile des Bärlauchs, die mit einer einzigartigen Mischung aus Öl, kristallinem Himalaya-Salz und frischen Bärlauchblättern versehen ist. Es enthält viele natürliche Aromen, die ihm einen einzigartigen, unvergesslichen Geschmack verleihen.

Wir bieten an: reines Bärlauch-Pesto, Bärlauch-Pesto mit Hanfsamen und Bärlauch-Pesto mit Kürbiskernen. Das Bärlauch-Pesto ist in drei verschiedenen Größen erhältlich: 125 g, 310 g und 620 g. Die Bärlauchprodukte sind ökologisch, vegan und glutenfrei, dies gilt auch für alle unsere Lebensmittel.